Ausstellung mit Bildern von Helmut Klock
Seit 21. März 2025 können Sie im Ricam Hospiz Delbrückstraße eine Ausstellung mit Bildern des Malers Helmut Klock sehen.
“Helmut Klock organisiert seine wunderbar narrativen, geheimnisvollen und poetischen Bilder aus scheinbaren Gegensätzen. Wir sehen zum einen den grafisch eher streng geordneten Bildaufbau und im Kontrast dazu aleatorisch bewegte und expressive Strukturen. In diesem Spannungsfeld entwickelt der Künstler einen offenen Dialog; lässt die geometrisch angeordneten Farb- Kompositionen auf assoziativ zeichnerische Elemente treffen oder wie Helmut Klock es ausdrückt, gehe es ihm um ein Zwiegespräch zwischen Malerei und Zeichnung.“
Michaela Nolte im Katalog der Galerie Mönch, Berlin
Die Assoziationen bewegen sich zwischen fiktiven ORTen (Italo Calvino’s unsichtbare Städte), den Gegenständen in Giorgio Morandi’s Stillleben oder den eher flächigen Gestaltungen in R. Diebenkorn’s Ocean Park Serien, dabei Paul Klee’s Strukturen, Miro’s Vorliebe für die Farbe Blau oder Dürers Polyeder stehen Pate für kunstgeschichtliche Anleihen. In den Bildern werden Bedeutungsebenen mit Begriffs-Spielen wie ZEIT(t)räumen oder Farb(t)RAUM ergänzt. Es entstehen Übergänge, Passagen, TRANSITräume – wie der Titel der letzten Ausstellung in der Lichterfelder Petruskirche – Treppenstiegen abwärts und aufwärts!